Ab sofort ist Corona Privatsache... hat die Politik entschieden. Klasse, da können wir uns ja alle wieder bedenkenlos auf Begrüßungs-/Abschiedskuschelkurs begeben. Inzwischen wird man m i t Maske argwöhnisch beäugt... ups... Vermummungsverbot missachtet? Also wieder heile Welt, zumindest in unserem beschränkten Arnis-Umfeld. Die große, weite Welt dagegen macht weiterhin Angst. Ängste bauen sich – in zugegeben wesentlich kleineren Dimensionen – zusätzlich für uns Angeliter auf, und...

Solidarität... ein großes Wort für eine kleine Stadt, aber sie wird gelebt. Von jedem einzelnen in Arnis auf seine Art. In unserem Garten weht u. a. hoffnungsvoll die ukrainische Fahne.

So habe ich mir den Februar-Logbucheintrag nicht gedacht: Es fehlt die Leichtigkeit, da Schweres in der Politik die Menschheit belastet. Nicht nur die Arnisser sitzen in Schockstarre in ihren Stuben, nein, die ganze Welt ist entsetzt. Trotzdem muss der Alltag irgendwie gewuppt werden: Obwohl abgehärtet, duckten sich auch die Nordlichter unter der Last der Februar-Stürme, nahmen Abschied von entwurzelten Pappeln am Naturpfad des Rundwanderweges. Auch die Schlei-Konkurrenz galt es zu...

Na, wieder im Lese-Modus? Prima, dann (b)loggen wir uns also gemeinsam durch das Jahr 2022: Tja, worum dreht sich der Januar? Das alte-neue Lied: Den angefutterten Pfunden den Kampf anzusagen, mit schlechtem Gewissen Menschen schnell nachträglich einen Neujahrsgruß zu senden, weil man sie im Gewusel des Dezembers schlichtweg vergessen hat (sie uns aber nicht), selbstkritisch durch die Gästequartiere zu wandern und sich endlich von dem Überflüssigen zu trennen, das schon im letzten Jahr...
Dezember steht traditionsgemäß für Weihnachtsstress, also Panik. Wir persönlich entziehen uns dem ungesunden Zustand im weihnachtlich geschmückten Arnis und lamentieren auf dem – hoppla: laminieren – den Fußboden der Ferienwohnung im Schlafzimmer.

Wintergarten-Blüte Arnis
Der November hat uns sichtbar in seinen Nebelklauen. Er macht auf sich aufmerksam, indem er gruselig wirken möchte. Trotzig bietet ihm die Gartennatur die Stirn, indem sie sich weigert, ihm kampflos – also blütenlos – die Gartenbeete zu überlassen. Nach dem Motto: jetzt gerade!

Einstimmig wurde unser „Arnisser Bürgermeister auf Zeit“ von den 6 Stadtratsmitgliedern gewählt. Juchhu... die Männerquote hat sich durchgesetzt. Sein behaarter Bodyguard heißt Piet und begleitet ihn tapfer und zuverlässig auf vier Pfoten. Zur Not wird er auch ein Bein heben, sollte bei künftigen Abstimmungen eine entscheidende Stimme fehlen. Der Bürgermeister gehört dem SSW an, Südschleswigscher Wählerverband. Das macht aber nix, im Gegenteil. Da der SSW als Partei der dänischen...

Im römischen Kalender war der September ursprünglich der siebte Monat. Das hätte heute natürlich den Vorteil, dass wir uns noch voll im Sommer befinden würden. Aber leider wurde 153 v. Chr. der Jahresbeginn um zwei Monate vorverlegt und jetzt stehen wir dem Herbst unterkühlt gegenüber. Gewinner der offensichtlich kürzer werdenden Tage ist mein Schreibtisch, insbesondere die Ablage „Unerledigt“. Endlich nehme ich den termingebundenen Anwohnerfragebogen (Thematik:...

Der diesjährige vom Winde verwehte Sommer kürt unseren eher beleidigt solo stehenden Strandkorb zum Sieger. Anstatt bislang überwiegend als maritime Garten-Deko sein Dasein zu fristen, wird er in diesem Jahr zur windschützenden Begehrlichkeit der Gäste erhoben. Tja, da beginnt dann sein Dilemma: ein Zweisitzer fasst – schon gar nicht im Abstandsjahr 2021 – gleichzeitig vier Quartiersgäste. Gott sei Dank haben unsere Urlauber weltmännisch/weltfraulich über den Arnisser...

Tatsächlich: Kraniche... also grammatisch korrekt: Kräne auf der Straße und auf dem Wasser (im Allgemeinen bekannt als sog. „Amphibienfahrzeuge“)!

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